Mein neuer Arbeitsplatz!

Die Friedrich-Ebert-Stiftung:
Als älteste politische Stiftung Deutschlands hat sich die FES den Grundwerten der sozialen Demokratie verschrieben: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Die gemeinnützige Arbeit soll einen Beitrag zur Förderung des Friedens und der Sicherheit leisten, ökonomische und soziale Entwicklung befördern und die Prinzipien guter Regierungsführung durchsetzen. Die zentralen Aufgaben der FES sind politische Bildung und Beratung, wissenschaftliche Arbeit und internationale Kooperation. Die über 100 Auslandsvertretungen arbeiten eng mit Parteien, Nichtregierungsorganisationen, Parlamenten, Medien und Wirtschaftsverbänden zusammen.
Der Fokus der FES Zambia liegt auf der Politikberatung von Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen als Gegengewichte zur übermächtigen Exekutive. Zu den Prioritäten der Arbeit zählen außerdem die Bekämpfung von Armut und Korruption, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Stärkung benachteiligter Gruppen. In länderübergreifenden Projekten widmet sich die FES Zambia zudem regionalen Herausforderungen, wie der Bekämpfung von HIV/Aids und globalen Zielen wie der Eindämmung des Klimawandels.

Die FES Zambia:
Das FES-Büro in Lusaka befindet sich direkt an der Great-East-Road gegenüber der University of Zambia im Stadtteil Kalundu, indem auch die Hauptsitze anderer deutscher/internationaler Organisationen (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, WorldFish, KfW Entwicklungsbank) angesiedelt sind. Auf dem großzügigen Grundstück steht neben dem Haupthaus mit zwei Stockwerken noch ein kleines Einfamilienhaus, welches von Sam (Sambier), unserem „Mädchen für alles“, seiner Frau und seinen drei Kindern bewohnt wird.

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Im größten Raum des Erdgeschosses befinden sich die Arbeitsplätze von Ingrid (Sambierin), der Projektmitarbeiterin, Kalumba (Sambierin), der Sekretärin, dem jeweiligen Praktikanten, in diesem Fall mir und ein weiterer Schreibtisch mit PC für alle administrativen Tätigkeiten unseres Fahrers, Robson (Sambier) und anderen Teilzeit-Hilfskräften. Die untere Ebene umfasst zudem die Büros von Kathy (Sambierin), der Projektmanagerin auf nationaler Ebene, Daniel (Deutscher), dem Projektmanager auf regionaler Ebene und Monica (Britin), der Buchhalterin sowie eine spärlich ausgestattete Küche, einen kleinen Konferenzraum und die Toiletten. Neben einem weiteren Seminarraum mit einer kleinen hauseigenen Bibliothek befindet sich im oberen Stockwerk das Büro von Helmut, dem leitenden Direktor der FES Zambia.

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Mein Praktikum begann – durchaus offiziell – mit einem aufgelockerten „Vorstellungsgespräch“ bei Helmut, der mit meinem Motivationsschreiben in der Hand Fragen zu meinem Lebenslauf stellte. Darauf war ich zwar ganz und gar nicht vorbereitet, es dürfte jedoch auch schwierig werden im Anschluss an das Interview die Zusage für ein 6-monatiges Praktikum in Sambia spontan doch wieder rückgängig zu machen. Neben einigen Formalitäten, wie beispielsweise der Festlegung meiner Arbeitszeiten (Montag-Donnerstag, 8:00-17:00 Uhr; Freitag 8:00-14:30 Uhr; täglich 30 Min. Mittagspause), erhielt ich einen kurzen Überblick über die Arbeit des FES-Büros in Lusaka, das politische System Sambias, wichtige Alltags- und Freizeitinformationen und die Rolle von Praktikanten. Noch am selben Tag lernte ich Kathy und Daniel kennen, die sich in zwei persönlichen Gesprächen ebenfalls nach meiner Motivation erkundigten und mir eine grobe Einführung in ihre spezifischen Tätigkeitsbereiche gaben. Während Kathy für die Koordinierung der nationalen Projekte in Sambia zuständig ist, liegt der Fokus von Daniels Engagement eher auf der regionalen Arbeit innerhalb der SADC, der Southern African Development Community im südlichen Afrika.

2 Gedanken zu „Mein neuer Arbeitsplatz!

  1. Hey Thammi,
    hört sich gut und interessant an, der Arbeitsplatz unterscheidet sich ja nicht von dahoam 😉
    Viel Spaß und gutes gelingen…
    Liebe Grüße
    Hartmut

    • Hallo Hartmut,
      Nein, entgegen meiner Erwartungen unterscheidet sich Lusaka nicht allzu erheblich von dahoam!
      Allerdings ändert sich das extrem, wenn man die Hauptstadt hinter sich lässt. 😉
      Liebe Grüße,
      Thamy

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